Mittwoch, 6. Mai 2009

Kapitel 3

So, das hat ja mal wieder alles super geklappt mit dem Zuendeschreiben des Janek-Minja-Blogs. Leider sieht es momentan zeittechnisch bei mir so was von knapp aus, dass ich jetzt einfach sage: Es tut mir Leid, aber ich werde das ganze doch deutlich kürzer fassen, als ich es eigentlich vorhatte, aber mein Terminkalender lässt es nicht anders zu. Außerdem gibt es ja auch schon wieder einiges Neues, dass ich bald auch mal wieder vom Hier und Jetzt erzählen sollte, statt mich nur mit der Vergangenheit herumzuschlagen. So, aber für heute reisen wir halt noch einmal zurück in der Zeit. Viel Spaß...

Kapitel 3
:
Asado, Feria, Vino - Der Geschmack Chiles

Ein Samstag in Chile ist nur dann ein guter Samstag, wenn er mit einer Einladung zum Asado bei Ian und Mimi lockt. Dieser erste Samstag war ein solcher guter Samstag und mit Tobias und Ian machten sich meine beiden Besucher und ich auf zum Markt, auf die Feria. Die Ferias in Santiago haben ihr ganz eigenes Ambiente, mit dem sie auch direkt bei Minja punktete, die begeistert von Stand zu Stand huschte und Fotos schoss.

Von der Feria ging es direkt weiter zum Haus der Zamoras, wo Mimi schon am vorbereiten war. Das nächste Bisschen Chile, das es den beiden antat war das unglaublich leckere Pebre, eine Art Kräuter-Soße, die zusammen mit frischem Brot die Vorspeise eines perfekten Asados im Hause Zamora bildet. Minja ließ mich direkt das Rezept erfragen und hat es inzwischen, meines Wissens, auch schon zu Hause ausprobriert.

Während dessen waren die Männer Ian und Hugo natürlich schon ordentlich am Heizen und Würzen und schließlich auch wirklich am Grillen. Ich denke mal, der recht nett bestückte Grill spricht für sich.

Mit von der Partie waren auch Benni, Rony und natürlich die restliche Familie von Hugo. Das Wetter war inzwischen auch wieder auf Sommer eingependelt und so nutzen wir natürlich fleißig den Pool, aßen ordentlich und ließen es uns einfach nur gut gehen!

Bis in die späten Abendstunden ging dieses internationale, interkulturelle Beisammensein, welches Ian als würdig genug schien, eine seiner Restreserven des guten organischen Weins auszugraben, worüber wir uns natürlich auch sehr freuten.

Am Sonntag fuhr ich mit Minja und Janek zu Natalia, der Gastschwester meines Vorgängers, die ich bei dessen Abschied das letzte Mal gesehen hatte und die uns nun zum Mittagessen eingelud. Es war sehr angenehm, diesen Tag etwas ruhiger zu verbringen, wir alle waren müde, aßen gemeinsam mit Natalias Familia und waren dann aber auch froh irgendwann wieder ins Bett fallen zu können.

So, das viertel Kapitel ist zwar fast fertig, aber ich möchte vorher noch einen kleinen Zwischenbericht aus dem nun eingetretenen chilensichen Herbst vorschieben. Den bekommt irh also hoffentlich noch am Wochenende.

Bis dahin
viele liebe Grüße
Daniel