kurzer Eintrag, aber besser als nichts. Ich komme gerade vom großen Finale des Programms "Santiago a mil". Dieses Programm veranstaltete wöchentlich auf dem großen Platz Plaza de Armas in Santiagos Innenstadt Theaterufführungen gratis. So sah ich neulich z.B. mit Carla das Ballett "Der Nussknacker". Zum großen Finale dieser über lange Zeit gehenden Aktion kam dann der französische Regisseur der Riesenmarionetten. Dieses Projekt war vor einem Jahr schon einmal in Chile zu Besuch gewesen und begeisterte auch dieses Jahr wieder mehrere hundert tausende Chilenen, die winkend an den Straßenrändern standen und der 6m hohen Puppe und ihrem 11m großen Onkel Grüße zuriefen.
So saßen wir also 3 Stunden in der brütend heißen Sonne des santiaginischen Hochsommers bis das ganze Spektakel dann etwa 7 Minuten an uns vorbeizog und aus war die Geschichte. Die Menschenmassen erlaubten einem nicht, mit dem großen Zug mitzugehen, daher blieben wir halt sitzen und fuhren auch bald frohen Mutes nach Hause. Und ja, hier sitz ich jetzt, knusprig gebraten und erschöpft, aber happy.
Der Onkel im Taucheranzug. Nach der Geschichte des Projekts, der einzige Verwandte des "kleinen" Waisenmädchens.
Ich muss sagen, es hat mir wirklich gefallen, die beiden Puppen über die letzten vier Tage im Fernsehen und live zu verfolgen und sie sehen auch einfach live unglaublich menschlich aus (atmen, bewegen die Pupillen etc.). Aber es hat auch mal wieder gezeigt, auf welche spektakuläre Art und Weise die Chilenen zu diesen Massenevents strömen, die abgeahrendsten Sachen verkaufen und all das mit einer Begeisterung, die man sich bei Deutschen oft nur wünschen könnte. Irgendwie lustig, aber verrückt sind sie schon die lieben Chilenen.
So und nun werde ich mich meinem großen Uni-Bewerbungsprojekt widmen, über das ich euch berichten werde, wenn es fertig ist. Es ist zwar noch viel zu tun, aber ich bin voller Motivation, denn morgen beginnt offiziell mein Urlaub und ich hoffe, mich bald für eine Woche in den Norden verdrücken zu können, um auf die Suche nach Chiles schönstem Traumstrand zu gehen.
So, machts also gut und haltet euch warm, bei den Minusgraden.
Bis zum nächsten Mal.
Daniel
So saßen wir also 3 Stunden in der brütend heißen Sonne des santiaginischen Hochsommers bis das ganze Spektakel dann etwa 7 Minuten an uns vorbeizog und aus war die Geschichte. Die Menschenmassen erlaubten einem nicht, mit dem großen Zug mitzugehen, daher blieben wir halt sitzen und fuhren auch bald frohen Mutes nach Hause. Und ja, hier sitz ich jetzt, knusprig gebraten und erschöpft, aber happy.
Ich muss sagen, es hat mir wirklich gefallen, die beiden Puppen über die letzten vier Tage im Fernsehen und live zu verfolgen und sie sehen auch einfach live unglaublich menschlich aus (atmen, bewegen die Pupillen etc.). Aber es hat auch mal wieder gezeigt, auf welche spektakuläre Art und Weise die Chilenen zu diesen Massenevents strömen, die abgeahrendsten Sachen verkaufen und all das mit einer Begeisterung, die man sich bei Deutschen oft nur wünschen könnte. Irgendwie lustig, aber verrückt sind sie schon die lieben Chilenen.
So und nun werde ich mich meinem großen Uni-Bewerbungsprojekt widmen, über das ich euch berichten werde, wenn es fertig ist. Es ist zwar noch viel zu tun, aber ich bin voller Motivation, denn morgen beginnt offiziell mein Urlaub und ich hoffe, mich bald für eine Woche in den Norden verdrücken zu können, um auf die Suche nach Chiles schönstem Traumstrand zu gehen.
So, machts also gut und haltet euch warm, bei den Minusgraden.
Bis zum nächsten Mal.
Daniel

1 Kommentare:
lo máximo!!!
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